Alter 65 erreicht – Pensionierung verschoben
Esther bringt den Spitex-Groove in die Stube «ihrer» Menschen und pflegt weiterhin mit Freude und Herz
Esther Brönnimann ist Fachfrau Gesundheit und ein Spitex-Profi mit über 30 Dienstjahren.
Ihre Kompetenz und ihre Flexibilität werden allseits geschätzt. Ihre Teamleitung hat sie deshalb fürs Weitermachen über das ordentliche Pensionsalter hinaus angefragt.
«Eigentlich wollte ich ganz aufhören», sagt Esther. «Mehr Sport treiben, das grosse Haus statt Menschen pflegen und in die italienische Sprache investieren».
Esthers Mutter wohnt in der Ostschweiz und schätzt den wöchentlichen Besuch ihrer Tochter. Wegen der Reise beansprucht das jeweils einen ganzen Tag. Das war mit ein Grund für das Teilzeitpensum (60%) von Esther.
«Ich erbringe meine Dienstleistungen beim Kunden zuhause. Es entsteht eine sehr vertraute Beziehung und das erfüllt auch mich und mein Herz. Ich freue mich deshalb in meinem Beruf weiter zu arbeiten und zu einem tollen, eingespielten Team zu gehören.
Zumindest solange mein Mann berufstätig ist und meine Gesundheit es zulässt, absolviere ich gerne den fix vereinbarten Einsatztag (20%-Pensum). Meine übrigen Pläne werde ich ebenfalls mit Freude realisieren.»
Fachkräftemangel – Er ist schon lange da
Der Fachkräftemangel ist gekommen, um zu bleiben. So prognostiziert die jüngste Finanzstudie der Schweizer Spitäler von PwC Schweiz, dass im Jahr 2030 rund 30'500 Pflegestellen nicht besetzt sein werden.
Gleichzeitig nehmen chronische Krankheiten zu, weil viele älter werden. Die Anforderungen an die Qualität und die Komplexität in der Pflege steigen. In Pflege und Betreuung ist der Fachkräftemangel seit Jahren Realität.
Die Spitex Oberaargau AG wirkt diesem Mangel gezielt entgegen und beschäftigt Mitarbeitende auf ihren Wunsch über das ordentliche Pensionsalter hinaus weiter. Esther Brönnimann ist ein gutes Beispiel für eine solche win-win-Situation.